Veranstaltungen

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Klassenaktivitäten

Vor 100 Jahren in der Schule

Herr Reiners hatte uns an einem Donnerstag erzählt, dass wir am Montag ins Schulmuseum fahren werden. Wir sollten uns „kaiserlich“ anziehen, das heißt, die Mädchen mussten lange Röcke tragen und sich die Haare zu Zöpfen flechten lassen und die Jungen mussten kurze Hose anziehen und einen Seitenscheitel haben.
Am Montagmorgen sind wir um 9:30 Uhr losgefahren. Um ca. 10:15 sind wir beim Schulmuseum angekommen. Eine Frau hat uns erklärt, dass die Knaben (die Jungen) und die Mädchen getrennt voneinander unterrichtet wurden, weil sie unterschiedliche Fächer hatten. Denn die Knaben hatten Turnen, während die Mädchen Handarbeit gemacht haben, weil die Knaben stark werden sollten, um zu kämpfen und die Mädchen, wenn sie erwachsen sind, sich um die Kinder und den Haushalt kümmern mussten.
Dann hat die Frau uns den Hausmeister (aus Stein) gezeigt. Er kümmerte sich nicht nur darum, dass die Möbel heil sind, sondern auch darum, dass die Kinder nicht zu spät kommen. Denn es war nicht gut, wenn man zu spät kam, weil der Hausmeister die Tür um 8:00 zuschloss. Er kümmerte sich auch darum, dass die Kinder keine Läuse oder so etwas hatten und dass sie ordentlich aussahen.
Mit der Frau sind wir anschließend in einen Raum gegangen, wo wir verschiedene Sachen fotografieren durften. Dann hat sie uns noch etwas über die frühere Zeit erklärt, nämlich dass die armen Menschen nicht viel zu essen hatten und es nur zwei Toiletten für 400 Menschen gab und dass fünf bis sieben Leute auf zwei Zimmern wohnten.
Dann hatten wir eine Unterrichtsstunde, so wie es früher im Unterricht war. Wir haben Namensschilder bekommen, Schürzen und Schiefertafeln. Die Lehrerin war sehr streng. Es war aber trotzdem sehr witzig. Die Lehrerin (die Frau) hat mit ihrem Stock immer gegen das Pult geschlagen. Man hat sich so gefühlt, als ob es echt wäre. Ich fand, es war ein sehr tolles Erlebnis, auch mal zu erfahren, wie es den Kindern früher ging. Es war richtig toll!

Rosanna (Klasse 4c)

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Neues von den Mathe.Forschern

Mathe besteht nur aus Zahlen und Formeln?

Mathe ist abstrakt und hat nichts mit dem Leben zu tun?

Mathe ist langweilig?

Stimmt nicht!

Im Februar 2013 ist die Marie Beschütz Schule in das Mathe.Forscher Projekt, ein gemeinsames Programm der Stiftung Rechnen und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, eingestiegen. Nach dem Motto „Entdecke Mathematik in deiner Welt“, erforschen Schülerinnen und Schüler die Mathematik in ihrer Umgebung und direkten Lebenswelt. In fächerübergreifenden Lernprojekten verbinden sie Mathematik mit dem Fach Kunst. Begleitet durch ihre Lehrerinnen und Lehrer beobachten sie, stellen Vermutungen an, recherchieren und dokumentieren. An unserer Mathe.Forscher Wand im 1. Stock können die Klassen oder einzelne Kinder ihre Forscherergebnisse regelmäßig ausstellen.

Das Mathe.Forscher-Projekt wird leider offiziell seit diesem Schuljahr nicht mehr gefördert, trotzdem bleiben wir am Ball!

Wir machen weiter und sind wieder mit neuen Projekten am Start!

Im Rahmen der Musischen Ergänzung befassen sich beispielsweise 3. und 4.-KlässlerInnen mit Fragen rund um das 3D-Zeichnen:
 Ein echter Würfel hat 6 gleichgroße Flächen. Wie stellt sich das in der Zeichnung dar? Warum „kippt“ mein 3D- Bild, wenn ich alle Kanten einzeichne?
 Das Zeichnen mit Lineal und Geodreieck bringt Spaß und es gibt mal wieder viel zu entdecken. Mehr dazu finden Interessierte aktuell an unserer Forscherwand.

Ein weiteres gerade gestartetes Projekt in Klasse 1a ist Entdeckung mit dem „Mini Tangram“: Mache ein Tangram nach mathematischen Regeln lebendig. Erzähle eine Geschichte mit Tangram.

Seit April 2014 gibt es jeden Monat Matheforscheraufgaben. Alle Kinder können sich nach ihrem eigenen Ermessen die kleine oder große Igelaufgabe (Schwierigkeitsgrad auf Klasse ½ und ¾ abgestimmt) aussuchen, diese bearbeiten und sich damit Sternchen verdienen. Die Beteiligung ist groß und die Forscherwand dadurch zu Beginn jeden Monats noch stärker besucht!

Ziel dieser Mathe.Forscher Projektarbeit ist, dass möglichst viele Kinder in unserer Schule daran teilhaben und selbst zu kleinen und großen Forschern werden dürfen. Um die Projekte innerhalb des Kollegiums weiterzutragen, gab es am 10.12.2014 eine schulinterne Informationsrunde für alle Mathematik- und KunstlehrerInnen.

Wir freuen uns auf interessierte Besucher unserer Forscherwand, die gerne auch selbst Forscherfragen oder andere spannende Ideen beitragen dürfen!

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Hochwasser-Spendenaktion der Klasse 3c (Schuljahr 2012/13) von Frau Gödecke im Juni 2013

Im Juni beschäftigten die Meldungen über das Hochwasser, z.B. entlang der Elbe, die Kinder der Klasse 3c von Frau Gödecke. Das Thema wurde nicht nur im Unterricht behandelt, im Klassenrat entstand die Idee, auch eine Spendenaktion zu starten. Gesagt, getan: Es wurden Fahrräder gegen Geld geputzt, auf Flohmärkten eigenes Spielzeug und selbst gebastelte Armbänder verkauft sowie Menschen auf der Straße um Geldspenden gebeten. Innerhalb einer Woche kamen so stolze 800€ zusammen!

Dieses Engagement erregte Aufsehen in Eppendorf und so kam sogar ein Filmteam von ZDF/KiKa in die Schule und drehte einen Bericht über die Aktion der Kinder. Dieser wurde am 16.6.2013 in den Logo!-Kinder-Nachrichten gesendet:

http://cm-prod-pre.zdf.de:8001/tiviVideos/beitrag/logo!/886354/1924042 (Nach dem Hochladen kann die Bildqualität beim "Schraubenschlüssel" hochgestellt werden.)

Nach einiger Recherche stand fest: Das Geld soll die 3. Klasse der Grundschule in Wust-Fischbek bekommen. Dort verursachte das Hochwasser besonders starke Schäden, weil ein Deich komplett durchgebrochen war. Alle 13 Familien der 3. Klasse mussten evakuiert werden.

Lale und ihre Mutter fuhren in den Sommerferien dann nach Wust-Fischbek, um das gesammelte Geld der Lehrerin, Frau Fabian, zu überreichen. Ein rührender Moment für alle Beteiligten. Die 40 Schüler der kleinen Grundschule sowie die 3 Lehrer und die Direktorin kamen extra zusammen, um die Geschichte der Aktion noch einmal persönlich von Lale und ihrer Mutter zu hören. Alle waren sehr erstaunt und gerührt, dass Kinder im entfernten Hamburg von ihrem Schicksal wussten und so starken Anteil daran nahmen. Zum Dank gab es bewegende Worte, einen toll gesungenen Kanon und ein schönes „Danke-Bild“ der 3. Klasse. Das Geld ist hier am richtigen Ort angekommen.

Noch heute besteht ein netter brieffreundschaftlicher Kontakt der beiden Klassen.

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IGS –Internationale Gartenschau 2013 - Wer mischt die Farben für die Blumen?

Im Sommer fuhren wir nach Wilhelmsburg und besuchten die IGS.
Wir beobachteten Blumen und deren vielfältige Formen und Farben.
Danach haben wir das Gesehene kreativ und farbenfroh umgesetzt.
Jedes Kind erzielte ein wirkungsvolles Ergebnis – ein tolles Blumenbild.

Wasserzauber-Zauberwasser

Wir untersuchten die verschiedenen Eigenschaften von Wasser mit kleinen Experimenten.
Dabei ließen wir Knete untergehen, aber zum kleinen Schiff geformt – schwamm die Knete.
Tomaten ließen wir im Wasser tanzen durch Kohlensäure.
Das war toll!

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Fundus-Theater-Projekt : Wer-wie-was????

Wir nahmen an einem Projekt des Fundus-Theaters teil und versuchten, Gegenstände zum "Leben" zu erwecken.
Z. B. wurde aus einem Knochen, der mit Augen versehen wurde, ein Fantasiegebilde. Ebenso wurden ein Telefonhörer, ein Handfeger, eine Tasche und vieles andere mehr zu erzählenden Fantasiefiguren.

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Igel-Krankenhaus

Im Rahmen unseres Herbstthemas IGEL besuchten wir ein Igelkrankenhaus.
Hier werden kranke Igel gesund gepflegt (ehrenamtlich!!!) und junge Igel den Winter über versorgt und dann in die freie Natur entlassen.
Spannend fanden alle Kinder, wie sich das Stachelkleid eines Igels anfühlt und wie schnell er sich zu einer Kugel zusammenrollen kann.
Das war ein spannender und aufschlussreicher Ausflug.

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Klasse 2000

In unserer Klasse bearbeiten wir das "Gesundheitsprojekt Klasse 2000", bei dem wir vieles über unseren Körper erfahren und wie wir uns wohlfühlen.
In einer Stunde besuchte uns eine Gesundheitsförderin des Projektes und mit ihr erfuhren wir spielerisch wie die Nahrung über Mund, Speiseröhre Magen, Dünndarm und Dickdarm im Körper aufgenommen wird.
Es war sehr lustig und interessant, einen "Blick" in den Körper zu tun.

Vor dem Putzen

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Stolpersteine der Schwestern Beschütz und ihrer Mutter

Wir Kinder aus der 4a haben am 18. Februar die Stolpersteine von Marie Beschütz, ihren zwei Schwestern und ihrer Mutter geputzt.
Vorher hatten wir eine Gesprächsstunde über die Zeit, in der den Juden so großes Unrecht geschah. Denn den Juden wurde durch viele Jahrhunderte hindurch immer wieder die Schuld gegeben, wenn ein Unglück eingetreten oder etwas misslungen war.
Marie Beschütz und ihre Schwestern Olga und Clara wurden von den Nazis mit tausend anderen Hamburger Juden und Jüdinnen am 6. Dezember 1941 nach Riga deportiert. Dort kamen sie ums Leben. Zum Andenken daran hat die Marie-Beschütz-Schule die Stolpersteine für sie und ihre Familie vor dem Haus Husumer Straße 37 gesetzt.
Weil die Straßen ja nicht immer sauber sind und weil dies besondere Steine sind, haben wir aus der 4a die Metallplatten der „Steine“ geputzt. Dieses Angebot war rein freiwillig. Nicht jedes Kind hat mitgemacht, aber wir waren doch erstaunlich viele.

Die Inschrift des Stolpersteins lautet:
Hier wohnte
Marie Beschütz
JG. 1882
Deportiert 1941
Riga
???

Wir haben die vier Steine mit Metallreiniger und alten Socken auf Hochglanz gebracht. Bei uns war auch die Großnichte von Marie Beschütz. Sie hat sich riesig darüber gefreut, dass wir die „Steine“ geputzt und geschmückt haben.
(Im Namen der Kinder: Björk und Linda 4a)

Nach dem Putzen

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EUtopien 2013 - Kunstaktion von und mit Hamburger Schülergruppen (Jg. 1-13) im Thalia Theater

Kinder und Jugendliche gestalten zum Thema „Wünsche und Utopien für Europa“ das Innenleben von durchsichtigen Glaskugeln. Während der Festivaltage entsteht aus diesen vielen Euro-Kugeln im Mittelrangfoyer eine gemeinsame Kunst-Installation, eine riesige, von Tag zu Tag wachsende Wolke, die die Vielfältigkeit der Euro-Visionen von Hamburger Schülerinnen und Schülern zeigt.

„Was siehst du, wenn du in Europas Zukunft blickst? Was wünschst du dir für Europa? Wie wünschst du dir das Zusammenleben zwischen Europäern?“ Mit diesen Fragen haben sich eine Reihe von Klassen der Marie-Beschütz-Schule im Januar beschäftigt. Einige Länder Europas kannten viele Kinder schon, aber wie viele insgesamt dazu gehören, hat dann doch Erstaunen hervorgerufen. Ebenso die Vielfalt der Sprachen: „Guten Tag“ und „Auf Wiedersehen“ klingt in der türkischen Sprache eben ganz anders als in der französischen, holländischen oder polnischen. Im Kunstunterricht hatten die Schüler dann die Aufgabe, ihre Wünsche und Utopien als das Innenleben einer Glaskugel zu gestalten. Auf einem farbigen Papierstreifen wurde der Wunsch aufgeschrieben und mit in die Kugel gelegt. Während der Lessing-Festivaltage entsteht aus diesen vielen Euro-Kugeln eine gemeinsame Kunst-Installation, eine riesige, von Tag zu Tag wachsende Wolke, die die Vielfältigkeit der Euro-Visionen von Hamburger Schülerinnen und Schülern zeigt. Neben der Kunstinstallation werden auf mehreren Monitoren die Texte aller teilnehmenden Schülerinnen und Schüler gezeigt. Jeder Schriftzug beginnt mit den Worten: „Europas Zukunft ist…“. Die Wunsch-Ergänzungen von Kindern aus der Kl. 3b lauten beispielsweise:
…vereint, …wunderschön, …friedlich. …ein Stern
…tierlieb, …sportlich, …Musik,…bunt, …, dass alle Menschen zusammenhalten…, dass viele Tiere leben bleiben, …schlau, …voller Blumen, …voller Spaß, …grün…, ohne Krieg, … voller Musik.

Wir drücken die Daumen, dass möglichst viele dieser Wünsche in Erfüllung gehen!