Schule

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Inhaltliche Schwerpunkte

Eine lebendige Vor- und Grundschule sucht nach ihren Stärken und Schwächen, erarbeitet Verbesserungen, probiert Neues und sammelt Erfahrungen. Daraus ergaben sich auch bei uns kleine Besonderheiten, auf die wir Wert legen und die wir zusätzlich zum „normalen Lern- und Lebensalltag“ anbieten. Musik, Kunst, Darstellendes Spiel, Sport, Natur und Mathematik spielen dabei eine wichtige Rolle.

Musisches Profil

Musik, bildende Kunst und darstellendes Spiel sind die drei Säulen unseres musischen Stundenplans. Konkret heißt das für unsere Grundschüler, dass sie neben den im Lehrplan vorgesehenen Musik- und Kunststunden ab Jahrgang 2 musische Ergänzungskurse besuchen. Dazu gehört unter anderem für ein halbes Jahr die obligatorische Teilnahme am Chor. Ebenso findet das musische Profil Berücksichtigung bei der Themensetzung der Wahlpflichtkurse: Skulpturen bauen mit Fundstücken, in 80 Tönen um die Welt und Drucken und Stempeln sind da nur einige wenige Beispiele. Gegen Ende des Schuljahres kommt für die Grundschulkinder der große Tag oder besser gesagt: die große Woche. Denn dann werden im Rahmen der Kulturtage die Ergebnisse präsentiert: Bei Konzerten, Ausstellungen und Theatervorführungen zeigen die Jahrgänge 2 bis 4 Eltern, Großeltern, Freunden und Mitschülern, dass jeder Mensch ein Künstler ist.

Handlungsorientiertes Lernen

Wie lang sind 100 Meter? Und was bedeutet es, diese Strecke in 10 Sekunden zu schaffen? Wenn unsere Grundschüler zur Beantwortung dieser Frage erst den Schulhof ausmessen und dann mit der Stoppuhr die Zeit nehmen, befinden wir uns mitten im Handlungsorientierten Lernen. Ziel dieses Ansatzes ist es nämlich, Kindern in der heutigen Zeit , insbesondere im städtischen Wohnbereich, praktische Erfahrungen sammeln zu lassen und im wahrsten Sinne des Wortes Dinge zu „be-greifen“. Unser schulisches Umfeld bietet zahlreiche Möglichkeiten für handlungsorientiertes Lernen:

  • Das Natur-Mitmach-Museum ist wie geschaffen, den Sachunterricht lebendig werden zu lassen und bei Kursen am Nachmittag neue Erfahrungen zu sammeln.
  • In unserem Schulgarten kann man zu allen Jahreszeiten Hand anlegen und unser Teich lädt zur Teilhabe am Leben rund um das Wasser ein.
  • Mini-Phänomenta-Stationen auf den Schulfluren sind immer wieder eine gute Gelegenheit, spontan kleine physikalische Versuche durchzuführen.
  • Die Schulküche verfügt über alles, was man zum Kochen benötigt und man erfährt so ganz nebenbei einiges über Ernährung. Ein Angebot, das auch gerne von unserem Ganztag genutzt wird.
  • Dass es für Handlungsorientiertes Lernen nicht immer einen Extra-Raum braucht, zeigt auch unser ganz normaler Unterricht: So werden vor allem im Bereich Sachkunde Stationen aufgebaut, an denen die Kinder selbstständig Experimente durchführen können. Oder im Rahmen von Mathematik: Es wird zwar nicht die Welt, aber wenigstens der Schulhof vermessen oder andere praktische Tätigkeiten genutzt, um zu „be-greifen“.

TuSch - Theater und Schule

Was verbindet 15 Hamburger Theater und 20 Hamburger Schulen miteinander? Die gemeinsame Liebe zur Kunst - und TuSch. Denn hinter diesem Namen verbirgt sich eine Partnerschaft von Theater und Schule, die auf zwei Jahre angelegt ist. In dieser Zeit will TuSch die Spielfreude wecken, Kreativität und Sozialkompetenz stärken sowie innovative Ansätze der Schul-Theater-Arbeit ausprobieren. Seit dem Schuljahr 2012/2013 ist Kooperationspartner unserer Grundschule im TuSch-Projekt das Fundus-Forschungstheater. Unsere Klassen haben die Möglichkeit ein gemeinsames Theater-Projekt mit dem Fundus-Theater duchzuführen, hinter die Kulissen zu schauen, oder auch zu vergünstigten Preisen Vorstellungen zu besuchen. Die Vielfalt des Theaters bereichert mit Sicherheit den Unterrichtsalltag der gesamten Grundschule.

Show-and-Tell

Show-and-Tell ist eine im Rahmen des Forschungstheaters entwickelte Methode zur Präsentation von Wissen, Forschung und Erkenntnis. Es geht um das Theater des Vortrags, also um die Präsentation und Vermittlung von Wissen als Prozess. Die Kinder lernen ein Format kennen, das sich in den letzten Jahren zwischen Kunst und Wissenschaft entwickelt hat: die Vortragsperformance. Es ist ein Verfahren, das für Kinder und Erwachsene, Künstler und Wissenschaftler, Forschende aller Art erdacht worden ist. Mit diesem Format wird nicht nur im Theater auf der Bühne gearbeitet, sondern auch zunehmend z.B. auf Fachtagungen oder in Ausstellungszusammenhängen.

Darstellendes Spiel auf Englisch

Neben unseren unterrichtsgebundenen Theater-Projekten haben wir für Jahrgang 4 ein fächerverbindendes Vorgehen eingeführt: Darstellendes Spiel auf Englisch. Hier werden kleine Sketche oder auch mal ein längeres Stück in der englischen Sprache geprobt und vor Eltern, Mitschülern oder während der Kulturtage aufgeführt. Es zeigt sich, dass der Spracherwerb sehr profitiert und die Kinder großen Spaß daran haben, ihre Kenntnisse in Englisch auf der Bühne – unterstützt durch schauspielerische Mittel – anzuwenden.

Neues von den Mathe.Forschern

Beim Parkettieren kommt es darauf an, eine geschlossen Fläche mit gleichen Bausteinen zu füllen. Das geht gut, wenn man regelmäßige Formen nimmt, wie Quadrate (zum Beispiel Küchenfliesen) oder Rechtecke (Parkettstäbe in der Aula).

Es funktioniert aber auch mit unregelmäßigen Figuren. Diese kann man mit der „Knabbertechnik“ entwickeln. Dazu werden auf der einen Seite einer regelmäßigen Figur Teile „abgeknabbert“ und auf der gegenüberliegende Seite wieder angesetzt. Wenn man sich viel Mühe gibt, entstehen dabei sogar Tiere oder Menschen.

Zuerst haben wir Formen entwickelt und diese mit Bleistift parkettiert, um zu sehen, ob das funktioniert. Im nächsten Schritt haben wir Schablonen gebastelt, mit denen wir unsere Muster farbig drucken konnten. Ein Beispiel hierfür sowie noch weitere Fotos findest du in der Galerie.


Galerie

 
 
 
 
 

Eröffnung der Matheforscherwand am 31.03.14

Eine neue Ausstellungsfläche ist im ersten Geschoss entstanden – die Matheforscherwand.

Ausgestellt werden zurzeit Arbeitsergebnisse, die im Rahmen des Projektes Mathe.Forscher entstanden sind. Riesengroße und winzigkleine Parkettierungen sind hier zu sehen, alle selbst erfunden und entwickelt im Mathematikunterricht und natürlich auch selbst gestaltet. Erforscht wurden die Fragen: Kann eigentlich jede Form parkettiert werden? Gehen alle gleichmäßigen (zum Beispiel symmetrischen Figuren) zu parkettieren? Welche Bedingungen müssen gegeben sein, damit ein Parkett lückenlos schließt? Herausgekommen sind fantasievolle Wesen, die sich eins ans andere reihen. Alle sind herzlich eingeladen, sich die Ausstellung anzusehen!
Die Wand bietet aber noch mehr. In den zwei brandneuen Vitrinen finden sich Preise, die die Kinder durch die erfolgreiche Teilnahem am Känguruwettbewerb gewonnen haben. Außerdem kann man sich über spannende Mathespiele informieren. Im Zentrum der Matheforscherwand findet man die Monatsaufgaben, eine Knobelei für alle Kinder, die Spaß am harte Nüsse Knacken haben. Auch für die erste Monatsaufgaben fiel am Eröffnungstag der Startschuss. Die Aprilaufgabe wurde ausgehängt und alle Kinder konnten sich darüber informieren, wie sie am Monatsrätsel teilnehmen können. Eine erfolgreiche Teilnahme wird nicht nur durch die Freude am Knobeln belohnt, man kann auch noch Sterne sammeln und in seiner Matherakete einkleben.