Schule

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Das Schulgebäude

Seit dem 01.08.2000 wird das Gebäude ausschließlich als Grundschule genutzt. Bislang ist es gelungen den guten baulichen Zustand zu erhalten und das Haus freundlich und hell zu gestalten. Wir freuen uns darüber, dass alle „unter einem Dach“ leben und lernen. Das fördert das Gemeinschaftsgefühl und bietet spontane Gelegenheiten für Begegnungen und Austausch.
Allerdings platzt das Gebäude durch die wachsende Schüler und die Begrenzung auf höchstens 23 Kinder pro Klasse allmählich „aus allen Nähten“. Aus diesem Grund sieht der neue Schulentwicklungsplan für den Sommer 2016 einen Komplett-Umzug der Schule in ein grundsaniertes, teilweise neu gebautes Schulhaus in der Erikastr. (ehemals Wolfgang-Borchert-Schule), 4 Gehminuten von unserem jetzigen Standort entfernt, vor.
Natürlich arbeiten wir bereits mit allen Beteiligten daran, was wir uns für dieses neue Gebäude wünschen und wie es in die Planungen der Architekten einfließen kann.
Eine spannende Aufgabe!

Die Klassenräume

„Schule ist Lebensraum“. Dies versuchen wir in unserem Klassenraumkonzept nach Möglichkeit umzusetzen. In jeder Klasse markiert ein Teppich eine Freifläche zum Erarbeiten von neuen Aufgabenfeldern, während die Arbeitsplätze der Kinder am Rand des Raumes platziert sind, an denen sie Neues vertiefen und Üben oder in kleinen Gruppen oder auch allein Dinge bearbeiten. In vielen Klassen befinden sich zusätzlich riesige Sitzkissen. Verschiedene Aufgaben erfordern verschiedene Arbeitsumgebungen: So bieten unsere Klassenräume neben der Arbeit am Tisch Platz für Erzählkreise, Gruppenarbeit, Leseecke, Lernen an Stationen oder einfach nur zum Ausruhen. Durch diese Mischung haben sich die Klassenräume zu zentralen Anlaufpunkten entwickelt und bieten den Kindern Arbeits- und Freiflächen, so dass sowohl gemeinsames Erarbeiten, individuelles Lernen, aber auch freies Spiel möglich sind. Insbesondere, wenn es sich um die 5 Großraumklassen handelt, bei denen zwei 48 qm große Klassenräume zum Unterrichtsraum mit angrenzendem Gruppenraum verbunden wurden. Diese stehen vorzugsweise den ersten und zweiten Klassen zur Verfügung, da die Kleinen noch größere Bewegungsfreiheit brauchen. Natürlich werden unsere Klassenräume auch am Nachmittag von den Ganztagsgruppen genutzt: zum Hausaufgaben machen, basteln und spielen. Die Nischen und Winkel sind dann oft besetzt von kleinen Arbeitsgruppen, die sich mit einer besonderen Aufgabe beschäftigen oder einfach auch von Kindern, die etwas spielen oder sich etwas zu erzählen haben.

Die Fachräume

Jeder Winkel des großen Gebäudes wird genutzt: In der Aula musizieren Singkreis und Jugendmusikschule, wird Theater oder ein Tanz ausprobiert. Der gut ausgestattete Musikraum wird hauptsächlich für den Instrumental-Unterricht genutzt. Wer mal einen Kubikmeter in echt sieht, das „Millionen-Buch“ anfasst oder eine Pyramide von allen Seiten begutachtet, hat sicherlich Unterricht im Mathematik-Fachraum. Um individuelles Üben mit spezieller Lernsoftware, Surfen und Googeln im geschützten Raum hingegen geht es im Computer-Raum, in dem auch die Schülerzeitung gemacht wird. Über den Schulhof gelangt man in die Turnhalle: Sportunterricht, Brennball-Cup und Sportprogramm am Nachmittag füllen die Halle mit Leben. Übrigens stehen nicht nur die Turnhalle, sondern alle Fachräume auch dem Angebot am Nachmittag zur Verfügung.

Die Schulbücherei

Mit der Schließung der Öffentlichen Bücherhalle in der Lenhartzstraße im Jahr 1997 hatten die Schüler keine Möglichkeit mehr, sich in unmittelbarer Nähe Bücher auszuleihen. So machte die Marie-Beschütz-Schule aus der Not eine Tugend und gründete kurzerhand eine eigene Schulbücherei.

Mittlerweile umfasst der Bestand ca. 2.000 Bücher und dank der unermüdlichen, ehrenamtlichen Mitarbeit unzähliger Mütter und Väter war es von Anfang an möglich, die Bücherei jeden Tag in der ersten großen Pause zu öffnen. Trotz des Ehrenamtes erhalten die Eltern Lohn: den großen Leseeifer der Kinder. Denn in den Räumen der Bücherei wird gestöbert, gelesen und entliehen – auch dank der Neuanschaffungen, die durch die jährlich erhobene Lesegebühr ermöglicht werden. Erweitert wird das Angebot durch regelmäßige Aktionen wie Rätselspiele, Vorlesestunden und Lesungen von bekannten Kinder- und Jugendbuchautoren. So professionell inspiriert werden die Kinder dann ein Mal im Jahr selbst zu Schriftstellern. Ihre Geschichten liegen dann zu einem Buch gebunden in der Bücherei aus: Die Vielzahl, die ungewöhnlichen Ideen und der Reichtum an Fantasie ist immer wieder überraschend. Grund genug, die besten Geschichten in einer Feierstunde in der Aula zu prämieren.

Auch in Zukunft wird die Schulbücherei nur mit ehrenamtlicher Unterstützung der Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel bestehen können. Interesse? Weitere Informationen erhalten Sie im Schulbüro.

Natur-Mitmach-Museum

Als 1996 auf dem Dachboden einer Schule Objekte aus einer alten naturwissenschaftlichen Sammlung gefunden wurden, war die Idee geboren: das Natur-Mitmach-Museum. In Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg ist seit dem viel passiert: Ein Schulbuchlager wurde Ausstellungsraum, aus Flurnischen entstanden Arbeitsecken, Regale und Schränke verwandelten sich in Ateliers. Mittlerweile reicht das Themenangebot von „Wattenmeer“, „Wald“ und „Bauernhof“ über „Singvögel“ und „Insekten“ bis hin zu „Meeren der Welt“, „Artenschutz“, „Tiertheater“ und einer „echten“ Steinzeithöhle mitsamt Bewohnern. Eben Naturwissenschaften zum Anfassen, Mitmachen und für das tägliche Schulleben.

Die ausgestellten Themenbereiche regen die Kinder an, Fragen zu stellen, sich selbst Zusammenhänge zu erschließen und sich auf die Suche nach Antworten zu machen. Kreatives Gestalten ist ebenso möglich wie konzentriertes Forschen oder einfaches Schnuppern und Schmökern. Das bereitstehende Material eröffnet viele Möglichkeiten: Freiarbeit und Projekte lassen sich ebenso organisieren wie Neigungsgruppen oder Lernen in Stationen. Damit den Kindern der Einstieg in diese ganz besondere Welt leicht fällt, erhalten sie eine fachkundige, spielerische Einführung. Nach einem kleinen Abschlusstest erhält jedes Kind zur Belohnung das Tukan-Abzeichen.

Seit jüngster Zeit nutzt auch die Kindertagesstätte Ludolfstraße diese Möglichkeit zum Forschen und Entdecken, so dass unser Natur-Mitmach-Museum nun auch über die Grenzen der Schule hinaus beliebt ist.