Lernen

(copy 34)

(copy 35)

Geht das? Eine Stimmung im Schuhkarton verpacken?

Im Kunstunterricht der 2. Klassen schon, denn hier wird es bereits sehr winterlich und weihnachtlich. Rote, weiße und schwarze Farbe, eine Klammer, Watte, Naturmaterialien und natürlich ein Schuhkartonmüssen her und schon kann es losgehen. An einem novemberlichen Projekttag arbeitet die Klasse 2b an ihren stimmungsvollen Landschaften. Den ganzen Tag im Kunstraum sein können und danach einen Adventskalender aus wunderschönen Winterlandschaften haben - das findet die Klasse 2b prima und es dürfte ruhig öfter so sein.

(copy 1)

(copy 1)

 

Wie kommt der Apfelsaft in die Flasche?

So hieß ein Projekt, das die 1. Klassen der Marie-Beschütz-Schule im Herbst durchführten. Zur Vorbereitung wurde vom Gut Karlshöhe eine große mechanische Apfelsaftpresse ausgeliehen. Außerdem brachte jedes Kind ein Kilo Äpfel und eine leere Flasche mit in die Schule. Und schon konnte es losgehen: An einer ersten Station wurden die Äpfel im Sachunterrichts-Forscherraum gründlich gewaschen und in kleine Stücke geschnitten. Ein Botendienst brachte die Apfelschnitzel in unseren Schulgarten, wo eine zweite Gruppe zunächst die Apfelmühle mit viel Muskelkraft in Gang setzte und aus den gemahlenen Äpfeln den Apfelsaft herauspresste. Jetzt konnte der frisch gepresste Saft wieder in den Forscherraum gebracht werden, wo er von einer dritten Gruppe zur Haltbarmachung erwärmt und abgefüllt wurde. Schließlich musste nur noch das selbstgestaltete Etikett auf die Flasche geklebt werden. Das Ergebnis war eindeutig:

(copy 1)

Los geht es!

In der Sporthalle geht es rund! Ob Ball oder Gerät, hier kommen alle Kinder in Bewegung.

Im dritten und vierten Schuljahr wird der Brennball große geschrieben, denn hier finden der Brennballwettkampf im Stadtteil und auch der Brennballcup der Marie-Beschütz-Schule statt. Wer fit ist und im Team spielt, hat besonders gute Chancen.

(copy 2)

(copy 2)

(copy 19)

Die dritten Klassen erobern sich den Tausenderraum

Ganz schön viel sind tausend Punkte, oder vielleicht auch doch nicht so viel, wie vermutet?

Die Drittklässler setzen sich mit dem Tausenderraum auseinander. In der Pausenhalle arbeiten sie in Kleingruppen daran, Eintausend "auf den Punkt" zu bringen. Die Ausstellung zeigt, wie vielfältig bunt die Auseinandersetzung aussehen kann. Und wie erklärt man nun im Museumsrundgang den Klassenkameradinnen und -kameraden, wie man vorgegangen ist? Ist der Tausender schon voll oder fehlen noch ein paar Hunderter? Mathematikunterricht wird so anschaulich und greifbar.

Inhaltliche Schwerpunkte

Eine lebendige Vor- und Grundschule sucht nach ihren Stärken und Schwächen, erarbeitet Verbesserungen, probiert Neues und sammelt Erfahrungen. Daraus ergaben sich auch bei uns kleine Besonderheiten, auf die wir Wert legen und die wir zusätzlich zum „normalen Lern- und Lebensalltag“ anbieten. Musik, Kunst, Darstellendes Spiel, Sport, Natur und Mathematik spielen dabei eine wichtige Rolle.

(copy 13)

Musisches Profil

Musik, bildende Kunst und darstellendes Spiel sind die drei Säulen unseres musischen Stundenplans. Konkret heißt das für unsere Grundschüler, dass sie neben den im Lehrplan vorgesehenen Musik- und Kunststunden ab Jahrgang 2 musische Ergänzungskurse besuchen. Dazu gehört unter anderem für ein halbes Jahr die obligatorische Teilnahme am Chor. Ebenso findet das musische Profil Berücksichtigung bei der Themensetzung der Wahlpflichtkurse: Skulpturen bauen mit Fundstücken, in 80 Tönen um die Welt und Drucken und Stempeln sind da nur einige wenige Beispiele. Gegen Ende des Schuljahres kommt für die Grundschulkinder der große Tag oder besser gesagt: die große Woche. Denn dann werden im Rahmen der Kulturtage die Ergebnisse präsentiert: Bei Konzerten, Ausstellungen und Theatervorführungen zeigen die Jahrgänge 2 bis 4 Eltern, Großeltern, Freunden und Mitschülern, dass jeder Mensch ein Künstler ist.

(copy 15)

Handlungsorientiertes Lernen

Wie lang sind 100 Meter? Und was bedeutet es, diese Strecke in 10 Sekunden zu schaffen? Wenn unsere Grundschüler zur Beantwortung dieser Frage erst den Schulhof ausmessen und dann mit der Stoppuhr die Zeit nehmen, befinden wir uns mitten im Handlungsorientierten Lernen. Ziel dieses Ansatzes ist es nämlich, Kindern in der heutigen Zeit , insbesondere im städtischen Wohnbereich, praktische Erfahrungen sammeln zu lassen und im wahrsten Sinne des Wortes Dinge zu „be-greifen“. Unser schulisches Umfeld bietet zahlreiche Möglichkeiten für handlungsorientiertes Lernen:

  • Das Natur-Mitmach-Museum ist wie geschaffen, den Sachunterricht lebendig werden zu lassen und bei Kursen am Nachmittag neue Erfahrungen zu sammeln.
  • In unserem Schulgarten kann man zu allen Jahreszeiten Hand anlegen und unser Teich lädt zur Teilhabe am Leben rund um das Wasser ein.
  • Mini-Phänomenta-Stationen auf den Schulfluren sind immer wieder eine gute Gelegenheit, spontan kleine physikalische Versuche durchzuführen.
  • Die Schulküche verfügt über alles, was man zum Kochen benötigt und man erfährt so ganz nebenbei einiges über Ernährung. Ein Angebot, das auch gerne von unserem Ganztag genutzt wird.
  • Dass es für Handlungsorientiertes Lernen nicht immer einen Extra-Raum braucht, zeigt auch unser ganz normaler Unterricht: So werden vor allem im Bereich Sachkunde Stationen aufgebaut, an denen die Kinder selbstständig Experimente durchführen können. Oder im Rahmen von Mathematik: Es wird zwar nicht die Welt, aber wenigstens der Schulhof vermessen oder andere praktische Tätigkeiten genutzt, um zu „be-greifen“.

(copy 27)

Darstellendes Spiel auf Englisch

Neben unseren unterrichtsgebundenen Theater-Projekten haben wir für Jahrgang 4 ein fächerverbindendes Vorgehen eingeführt: Darstellendes Spiel auf Englisch. Hier werden kleine Sketche oder auch mal ein längeres Stück in der englischen Sprache geprobt und vor Eltern, Mitschülern oder während der Kulturtage aufgeführt. Es zeigt sich, dass der Spracherwerb sehr profitiert und die Kinder großen Spaß daran haben, ihre Kenntnisse in Englisch auf der Bühne – unterstützt durch schauspielerische Mittel – anzuwenden.

(copy 29)

Neues von den Mathe.Forschern

Beim Parkettieren kommt es darauf an, eine geschlossen Fläche mit gleichen Bausteinen zu füllen. Das geht gut, wenn man regelmäßige Formen nimmt, wie Quadrate (zum Beispiel Küchenfliesen) oder Rechtecke (Parkettstäbe in der Aula).

Es funktioniert aber auch mit unregelmäßigen Figuren. Diese kann man mit der „Knabbertechnik“ entwickeln. Dazu werden auf der einen Seite einer regelmäßigen Figur Teile „abgeknabbert“ und auf der gegenüberliegende Seite wieder angesetzt. Wenn man sich viel Mühe gibt, entstehen dabei sogar Tiere oder Menschen.

Zuerst haben wir Formen entwickelt und diese mit Bleistift parkettiert, um zu sehen, ob das funktioniert. Im nächsten Schritt haben wir Schablonen gebastelt, mit denen wir unsere Muster farbig drucken konnten. Ein Beispiel hierfür sowie noch weitere Fotos findest du in der Galerie.

(copy 30)


Galerie